6 Wochen hatten wir Zeit diese beiden oft sehr gegensätzlichen Länder kennenzulernen. Genießt meinen Bericht. Gerne schicke ich Euch auch noch Videos und Fotos.

Montag 18.September

Vorerst fuhren wir einmal  nach  BRSEC in Istrien, wo meine Tochter Katharina eine Sommerwohnung hat.

Dienstag 19.September

Die Küstenstrasse entlang. bis  ONISBB.

Camping SIRENA

Koordinaten:  43°24’22.4    16°46’37.5

Dort bekamen wir (und das in der Nichtsaison)

den wirklich letzten Notstellplatz. Egal für eine Nacht

Erstes Bild  der  NOTPLATZ      Zweites Bild: Aber es gab Musik und gute Meeresfrüchte

Mittwoch 20. September

Wieder die schöne Küstenstrasse entlang  einmal bis  

STONE

Weiter gings bis Monte NEGRO In Monte Negro fuhren wir die 

BUCHT VON  K O T O R  aus. Weil wir gerne Austern essen wollten.

Vorbei an Dubrovnik, hier waren wir schon öfters, deshalb wollten wir uns den Rummel nicht antuen.

Also fuhren wir in die

BUCHT VON KOTOR

Wer schon mal dort war, der weiß, wenn man die Bucht ausfährt, macht man 2-3 Std Umweg.Wir wollten aber unbedingt in der Bucht Austern essen.  SCHMECKS !!!  Obwohl eigentlich Nichtsaison, war tatsächlich jeder kleinste Platz zum Parken verparkt. Autos und vor allem Busse.So fuhren wir durch bis zum                                                 Campingplatz MSLINA PETROVAC   

42°11’53.3″N 18°57’57.5″E

Donnerstag 21. September

Der Grenzaufenthalt Albanien war sehr kurz und unkompliziert. Wir wollen auf alle Fälle gleich weiter ins

THET TAL

Die oben abgebildete Karte ist ein Ausdruck unseres NAVIS. Wir haben das GARMIN – Street Navi für Wohnmobile und können die gesamte Reise mitschneiden. Incl. Höhen und allen Daten. Ihr seht hier schon, dass es ab jetzt nicht mehr so gemütlich dahin geht.Alleine die Strasse bis THET hat es in sich. Allerdings muß man sagen, dass diese Strasse vor 2 Jahren,für normale Wohnmobile schwer zu befahren war. Jetzt ist sie durchgehend alsphaltiert. Aber sehr ausgesetzt und Kurvenreich und oft nur 2.50 Meter breit. Genießt die nächsten Bilder und das Video.

Freitag 22. September

Wir wollten unbedingt das  SHALES  Tal besuchen.

Nun ! Die Straße dort hin hast Du ja im Video gesehen. Doch es hat sich sicher gelohnt. Im trockenen Flussbett des SHALES gönnten wir uns eine Jause. Aber dann ging es zurück. Hinauf nach Teht. Dann weiter bis über 2000 Meter, dann wieder die enge und kurvige Straße retour.

Im Campingplatz LEGIENDA,

42°02’37.8″N 19°29’20.1″E

übrigens sehr sauber, mit Pool und guten Restaurant, besorgten wir uns Ticket für den KOMANSEE. Ein gutes Abendessen und relaxen tat uns gut. 

Samstag 23. September

Heute wollen wir den KOMANSEE erforschen, zumindest einmal in die Richtung.

Doch zuerst mussten wir über die berühmte SH25 fahren. Plan anbei zur Information.

Nun Du fährst einmal Richtung Süden über die E62  oder auch SH1 genannt. Nach ca 30 Minuten Fahrzeit kommst Du zu einer Tankstelle. Hier geht die  SH 28 links ab. Diese anfahren. (Siehe Bild)

Wie im Plan oben ersichtlich folgt Ihr die SH 28. Die heißt dann SH5. Diese dem Stausee entlang fahren. Dann kommt eine Brücke. Dann noch ca 3 Kilometer. Hier gibt es dann in einer Spitzkehre eine kaum merkliche Abzweigung nach links auf die berüchtigte  SH25.Wir haben uns hier verfahren, also passt genau auf diese Abzweigung auf. Links gibt es eine kaum merkliche Falel-KOMAN.

Dann einfach mal den Stausee nachfahren. (Siehe Plan Rote Pfeile) Die nächsten Fotos und Videos zeigen, dass du für die ca 30 KM  SH 25 mit einem Wohnmobil 2-3 Stunden rechnen musst. Es gibt Stellen, da kannst Du nicht mehr als 10 KMH fahren.

Bei der Brücke vor KOMAN hatten wir einen sehr schönen Stellplatz gleich am See.

Sonntag 24. September

Hier das komplette Video über die Fahrt – Komansee

Knapp nach Mittag waren wir an der Anlegestelle des KOMAN-Sees bei FIERZE . Wir beschlossen noch in das VALPONATAL zu fahren.

Wir fuhren durch eine wunderschöne Gegend. Leider spielte das Wetter nicht mit. Es regnete immer wieder. Doch genossen wir die traumhafte Gegend.

Aber auch  d a s  gab es zahlreich im Valponatal. So kann man sich vorstellen, dass es in ein paar Jahre nur so von Hotels wimmelt.

Da es doch regnete, fuhren wir die Straße retour Richtung SÜDEN.

Die Fahrt nach KUKES war:

Total kaputte Straßen

wahnsinnige Autofahrer

Hund-Kühe-Pferde  auf der Fahrbahn

Gewitter

Dazu  ein Video…..Viel Spaß

Auf alle Fälle haben wir für 113 KM über 3 Stunden gebraucht

Abends kamen wir in  KUKES  an.

Allerdings wussten wir nicht, dass  Moscheezeit ist und fast Jeder auf der Straße unterwegs.KUKES ist fast komplett Islamisch. Auf alle Fälle ein Horror auf der Straße. Autos in 2.und 3. Spur parkend, gegen Einbahn fahrend, Straßen engen von manchmal kaum 2 Metern, und tausende Menschen. Außerdem war es fast finster.Ich hatte vom angeblichen Stellplatz zwar die Koordinaten, jedoch die Einbahnen und Straßen waren manchmal so unübersichtlich, dazu die volle Konzentration, ich fuhr 4x am Stellplatz vorbei. Dieser lag in einem wilden Park, aber fast im Zentrum. Einfahrt kaum ersichtlich.

Koordinaten: 42°4’47.02    20°25’1.96     oder  42.079729   20.417213.  in der Rruga Gjalica 

Montag 25. September

Der Weg führte uns weiter .Die Straße wurde teilweise verrückter. teilweise schön zu befahren.

In einer ganz kleinen Ortschaft wollten wir einen Kaffee trinken. Wir kehrten in ein einfaches Kaffee ein. Also von außen war es nicht als Kaffee zu erkennen. Innen ein kleiner Raum mit ein paar Tischen. 2x Türkischer Kaffee, übrigens sehr gut und frisch gebraut   umgerechnet  80 Cent !!

Dann blieb noch der Schulbus stehen und wir waren die Sensation vom Tag.

In PESHKOPIA fanden wir ein tolles kleines Restaurant , wo der Bub servierte und die Mutter kochte. Und das sehr sehr gut. Wir haben reichlich gegessen und kaum 15 Euro bezahlt

Unsere weitere Route durch Mazedonien bis Ohridsee

Beim Campingplatz ERLIN übernächtigt. Wir waren mit 2 Campern die einzigen Menschen. Auch das Restaurant hatte schon geschlossen. Dieser Campingplatz ist klein, sauber und sehr nett. Preis  13 Euro alles gesamt

Dienstag 26. September

Unser nächstes Ziel sind ja die Heißen Quellen von BENJE. Allerdingts schickte uns das NAVY auf eine alte Straße, die auf Grund der neuen Straße nicht mehr befahren wird. Wir haben für die Strecke – Gesamtlänge  50 Kilometer, ganze 4 Stunden benötigt. Naja ,wenn man manchmal nur 10 KMh fahren kann, kein Wunder.

Viel los bei den heißen Quellen

Mittwoch 27. September

Für diesen Beitrag muß ich doch etwas ausholen.

Unser Ziel heute  GJIROKASTRA .

Ein bisschen Geschichte von WIKIPEDA:

Gjirokastra zählt seit 2005 zum UNESCO Welterbe .Sie ist eine der ältesten Städte des Landes und wichtiges kulturelles Zentrum Südalbaniens. Die Stadt ist Geburtsort des ehemaligen Diktators ENVER HOXHAund des bekanntesten albanischen Schriftstellers  ISMAIL KADARE.

Der Burgfelsen, der das ganze Tal dominiert, wurde vermutlich schon im 3. Jahrhundert v. Chr. besiedelt. Erstmals mit Mauern befestigt wurde die Anlage im 6. Jahrhundert, als andere Orte im Drino-Tal wie Antigoneia langsam an Bedeutung verloren.

Genau das alles wollen wir uns anschauen. Wir hatten gelesen, dass es in Gjirokastra sehr schwer mit dem Parken sein soll. Aber es gibt ganz in der Nähe einen Campingplatz. Camping Family. Jedoch dieser war nicht in der Nähe der Altstadt, sondern Fußweg 1 1/2 Std entfernt. Nein. Das war uns zu weit. Man muss doch bedenken 1 1/2 Stunden hin  mindest 3 -4 Stunden Altstadt und dann wieder 1 1/2 Stunden retour .Da muss es doch eine Möglichkeit geben irgendwo kurz zu Parken, Stadtbesichtigung, dann weiterfahren und einfach wild stehen, oder eben auf diesen Campingplat fahren.

Frech fuhren wir Richtung Altstadt und prompt gab es rechts eine kleine Straße mit einer Tafel  ZUR BURG.

Also nichts wie da hinein. Wir wunderten uns, dass es hier sehr wenig Verkehr gab! Naja die Straße war ja nicht sehr breit. Gepflastert mit alten Steinen und…!!!!!  wurde immer enger.  UPS! Sind wir da in eine Fußgeher Zone geraten? Aber es parkten Seitwärts vereinzelt Autos. Wir kamen kaum daran vorbei. Die Straße steil bergauf und enger und enger. Jetzt wurde uns schon ein bisschen unheimlich. Was ist wenn es plötzlich aufhört. Retourfahren ist da fast unmöglich. Rechts zweigte eine kleine Straße (Weg) ab. Mit 5x hin und zurück dreht ich um. Dann fuhren wir wieder Berg ab .Einmal wurde die Straße ein bisschen breiter und links gab es Platz. Gerede genug um parken zu können. PKWs konnten vorbei. Breitere Fahrzeuge kaum. Aber ich glaube, diese fahren hier nicht hinauf !!!

Oben angekommen gingen wir gar nicht zur Burg weiter. Touristen auf Touristen. Und das Ende September. Also zurück zum Auto. (Irgendwie war ich froh, ich hatte ein ungutes Gefühl wegen des Parkens) 

Wahrscheinlich waren wir auf einer Privatstrasse.

Weiterg gings zu Strand von BORSH

Angeblich sollte dieser Strand einer der schönsten Albaniens sein.

Nun gut! Wer es liebt Lokale und Hotels gleich in der Nähe zu haben, Strandliegen, Schirme, für den ist es sicher ein toller Strand. Noch dazu in der Nichtsaison, wo bereits die Baufahrzeuge auf und ab fahren. Neue Hotels müssen gebaut werden. Alles Geschmacksache! Wir standen doch alleine direkt am Meer.

Donnerstag 28. September

Jetzt geht es ab in Richtung Griechenland. (Seht den Plan nachstehend)

Knapp vor der Grenze mussten wir die Autofähre  KSAMIL benutzen. Eine kleine Fähre, eigentlich ein Floß, dass über einen kleinen Fluss, eigentlich ein Kanal der zum Meer führt überqueren. Siehe Fotos und Video. Das ganze war eigentlich sehr lustig und abenteuerlich, allerdings diese 3 Minuten Fahrt kosteten uns 15 Euro. Anders geht es nicht.

Ksamil selber ist berühmt durch seine venezianische Burgen. 

Weitergehts mit dem Bericht auf Albanien-Peleponnes Teil 2 Peleponnes

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