Einmal zur Einleitung. Wir fahren seit zig Jahren einmal im Jahr eine größere Tour. Egal ob Europa oder Asien. Heuer waren wir ja in Rumänien. (Siehe Beitrag) Ein paar Tage aber wollen wir unserem wunderschönen Österreich Widmen. Später wenn’s nicht mehr so geht dann sicher auch einige Wochen. Österreich ist soooo schön.Diesesmal waren wir im Vulkanland. Jahrtausende Jahre alte Vulkane verbergen unter der Erde tolle Steine und Formationen.
Du kannst Diese Tour natürlich auch als Tagestour planen. Allerdings einen Wohnort für ein bis 2 oder 3 Tagen zu suchen hat den Vorteil: Du hast Zeit.
Gewohnt haben wir hier:
Villa Gleichenberg
Natürlich gibt es in Gleichenberg viele Übernachtungsmöglichkeiten. Aber dieses Haus hat so viele Vorteile, vor allem wurde es uns immer wieder von den verschiedensten Freunden empfohlen.
Vorteil NR 1: Es liegt absolut Zentral
Vorteil NR 2: Der Ort an dem es liegt, strahlt eine besondere Ruhe aus
Vorteil NR 3: Du hast alles was das Herz begehrt. Riesengroßes Schwimmbecken (geheizt) Du schwimmst vom geschlossenen Raum ins Freie, Sauna, Dampfbad, Infrarot usw. usw. und vor allem wunderbar
eingerichtete Ruheräume.
Vorteil NR 3: Die Zimmer sind groß und geräumig und vor allem gemütlich eingerichtet. UND ! Die Betreuung ist persönlich durch Gerti und Reinhard einfach phänomenal. Nichts darf fehlen. Überall nur beste Qualität.
aber überzeugt Euch einfach selber:
www.villa-gleichenberg.at
Aber jetzt zu den Touren, die Ihr von der Villa aus in kürzester Zeit unternehmen könnt:
St. Anna am Aigen
Die Geschichte von St. Anna am Aigen reicht weit in das Mittelalter zurück. Erstmalige Nennungen der einzelnen Dörfer in diversen Urkunden und Zinsbüchern finden sich bereits im 13. Jahrhundert.
Den heutigen malerischen Ort muss man sich allerdings als sehr lange unbewohnt vorstellen. An den Hängen befanden sich zahlreiche Weinberge, zu denen kleine Weingartenhäuschen als Wirtschaftsgebäude gehörten. Der Weinbau hat also in St. Anna am Aigen eine lange Tradition und stellte schon immer einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Erst vor etwa 400 Jahren begann man mit der Besiedelung des Ortes St. Anna am Aigen, wobei das so genannte „Sixthaus“, das unmittelbar am Kirchplatz liegt, als das älteste Haus in St. Anna am Aigen gilt. Es ist heute noch bewohnt und stellt ein stolzes und gut erhaltenes Relikt aus dem 18. Jahrhundert dar. Die Geschichte der Gemeinde ist auf Grund der nahe liegenden Grenze zu Slowenien und Ungarn auch geprägt durch eine Reihe feindlicher Einfälle: Im 17. Jahrhundert etwa plünderten Türken und Kuruzzen diese Gegend, was auch durch das heute noch gängige Schimpfwort „Kruzzitürken“ dokumentiert wird. Schwere Tage erlebte die Gemeinde St. Anna und deren Umgebung, als das Gebiet gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 für sechs Wochen zum Frontbereich wurde und es zu massiven Zerstörungen kam. Allerdings wird immer wieder betont, dass der Ort selbst wie durch ein Wunder kaum in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Die Nachbarschaft zu den angrenzenden Slowenen war im Übrigen immer sehr fruchtbar, selbst während der Zeit der kommunistischen Herrschaft im ehemaligen Jugoslawien. Kontakte waren immer vorhanden und werden nun seit einigen Jahren in Form von gemeinsamen Kulturinitiativen intensiviert.
Das größte Feuerwehrauto der Welt


In Bairisch Kölldorf bei Bad Gleichenberg
Schloss Kapfenstein
Dort wird Gastfreundschaft großgeschrieben. Das Schloss liegt inmitten des steirischen Vulkanlandes, weit im Südosten der Steiermark. Auf einem erloschenen Vulkankegel erbaut, trotzte die Wehrburg aus dem 11. Jahrhundert unzähligen Angriffen der Hunnen, Türken und Kuruzzen und bietet Ihnen heute einen unglaublichen Ausblick über das Vulkanland bis weit in den Süden nach Slowenien….. Text Katharina und Johannes Winkler-Hermaden










Weinburg
Das Schloss wurde 1837 von Marie Caroline,Herzoging von Berry und deren zweitem Gemahl Ettore Graf Lucchesie Palli erworben. Direkt vor dem Schloss befindet sich eine Barokfigur des Hl Johannes Nepomuk. Diese „Weinburg“ ist heute im Privatbesitz der gräflichen Familie Lucchesi Palli. Besichtigungen innerhalb sind deswegen nicht möglich. Wir haben aber den ausgesprochen schönen und gepflegten Garten bewundert.






Straden
Wir sind bereits das dritte Mal in Straden und bewundern nach wie vor die Ortschaft mit ihren 4 Kirchen und 3 Türmen.
Im 15. Jhd. begann an der Stelle Merin (1188) der Name Straden einzubürgern.1460 brannte die alte Pfarrkirche ab.1480 die neue Kirche St maria am Himmelsberg errichtet.1517 wurde die Sebastianbruderschaft gegründet, daher auch die zweite Doppelkirche. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde der Kirchturm sehr beschädigt.








Einen kleinen Geheimtipp möchte ich Euch schon geben. Wenn Ihr gut Essen wollt und noch dazu für Skurriles etwas übrighabt dann auf zum größten Trödler Europas zum
BULLDOGWIRT
Wir haben uns nicht sattsehen können. Zahlreiche Stadl und Scheunen voll mit Trödlerware. Da gibts nichts was es nicht gibt. Das Essen im Lokal dann war einfach Spitze. Sehr empfehlenswert.





















Tja 3 Tage gehen schnell vorbei. Aber es ist der Beweis: Österreich ist sehr schön. Die Südsteiermark sieht uns sicher wieder, besonders wenn man einfach mal ein paar Tage in der Villa Gleichenberg ausspannen will. Und das kann man dort.








